Tiere von Simbabwe

Simbabwe, das sich im Süden Afrikas befindet, bietet seinen Besuchern eine unglaubliche Artenvielfalt von Tieren. In den Trockensavannen, die Simbabwe fast vollständig durchziehen, wächst ein bis zu zwei Meter hohes Gras, das die Nahrungsgrundlage der zahlreichen Tierarten, die hier leben, bildet. Der Artenreichtum der Tierwelt Simbabwes ist enorm, jedoch wird er durch das verstärkte Auftreten von Jägern zusehend verringert. Mit der Errichtung von Nationalparks und Reservaten soll diesem gefährlichen Trend Einhalt geboten werden.

In den zehn errichteten Parks, die insgesamt rund ein Zehntel der Gesamtfläche des Landes einnehmen, leben viele Tiere, die dadurch erfolgreich überleben konnten. Nur noch wenige Tiere können sich jedoch tatsächlich in freier Wildbahn aufhalten. Nashörner und Elefanten gehörten einst zu den am weitesten verbreiteten Tierarten in Simbabwe. Heute ist ihr Vorkommen durch die Eingriffe der Menschen stark dezimiert. Das Rhinozeros, das in Simbabwe sowohl als Breitlippen- als auch als Spitzlippennashorn auftaucht, ist ein beliebtes Zielobjekt von Wilderern und Jägern. Die Hörner der Rhinozerosse beinhalten angeblich ein potenzsteigerndes Pulver, weshalb die Tiere oft gejagt werden. Sie sind deshalb meistens nur noch in Nationalparks zu finden, da sie hier vor Wilderern geschützt werden. In der freien Wildbahn Simbabwes können hingegen mit etwas Glück Zebra- und Antilopenherde betrachten werden.

Viele Tiere Simbabwes sind vor allem im Wasser oder an Wasserstellen zu finden. Das Flusspferd hält sich beispielsweise mit Vorliebe in Gewässernähe auf. Es gehört zu den schwersten landbewohnenden Säugetieren der Welt und bietet dem Betrachter mit einer Länge von bis zu fünf Metern eine imposante Erscheinung. Sein Verhalten hingegen ist, wenn es nicht angegriffen wird, relativ ruhig und gemächlich.
Doch auch gefährliche Tiere, wie die Speikobra, sind in den Savannen Simbabwes auffindbar. Die Speikobra ist eine der gefürchtetsten Giftschlangen weltweit, die ihr Gift einige Meter weit spritzen kann.

Amüsant sind die Rudel von Affen, denen man in Simbabwe häufig begegnen kann. Die Meerkatzenaffen, deren Fell meist gräulich schimmert, leben in größeren Gruppen in der Region.
Bekannt in Simbabwe sind des Weiteren verschiedenen Arten von Wildrinder. Sie treten meistens in Herden auf. Kaffernbüffel sind eine der besonders häufig in Nationalparks auftauchende Art. Sie tragen große, imposante Hörner, weswegen ihnen Tiere und Menschen meist respektvoll begegnen. Sogar die Raubtiere Simbabwes, wie Löwen, Gazellen, Luchse und Hyänen scheinen vor den großen Kaffernbüffeln Respekt zu haben.

Insgesamt herrscht in Simbabwe durch die erfolgreich geführten Nationalparks und Reservate nach wie vor eine atemberaubende Artenvielfalt an Tieren, die Einblicke in das große Tierreich der Welt bietet.


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