Im südlichen Teil des afrikanischen Kontinents trifft man auf einen sehr ursprünglichen und bedeutenden Staat: Simbabwe. Noch heute zeugen denkwürdige Ruinenstätten und eindrucksvolle Felsmalereien von der frühen Besiedelung dieses Gebietes. Auf einer Safari-Reise hat man die einmalige Gelegenheit, die unterschiedlichen Facetten von Simbabwe kennen zu lernen. Jeden Tag macht man an einem anderen Ort Halt und übernachtet in den so genannten Lodges, Hotels oder gar in einem Zelt inmitten der Wildnis.
Die Landschaft ist weitestgehend trocken, sie fasziniert durch ihre typischen Akazien und Affenbrotbäume. Nationalparks offenbaren eine bemerkenswerte, heimische Tierwelt, hier erlebt man die afrikanische Fauna hautnah. Meist streift man mit dem Jeep durch die Landschaft und bekommt die aufregendsten Highlights geboten. Besucher entdecken Elefanten, Zebras und Leoparden, ferner bekommt man sogar Antilopen, Giraffen oder die verschiedensten Vogelarten zu Gesicht. Besonders beeindruckend ist der Victoria Falls National Park mit seinen imposanten Wasserfällen. Diese befinden sich in direkter Nähe zu Sambia und gehören seit 1989 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Ein eindrucksvolles Erlebnis, wenn die gigantischen Wassermassen auf einer Breite von 1,7 Kilometer in die Tiefen der Schlucht rauschen.
Abenteuerlich geht es auch im Chimanimani-Nationalpark zu, hier handelt es sich mehr um das landschaftliche Erlebnis. Die Gegend ist nur zu Fuß zu erkunden, Übernachtungsmöglichkeiten bieten lediglich einfache Holzhütten oder kleine Höhleneingänge. Das Gebiet ist von einem schroffen Felsplateau geprägt, höchste Erhebung liegt bei nahezu 2500 Metern. Der Park ist jedoch ebenso üppig bewachsen, ferner stillen klare Gebirgsbäche den Durst. Nahe der Stadt Masvingo erreicht man den einstigen Ort Groß Simbabwe, eine überaus bedeutungsvolle Ruinenstätte des 11. und 14. Jahrhunderts. Das sieben Quadratkilometer große Areal ist von einer Festungsmauer nahezu vollständig umgeben. Im Innern befanden sich einst zahlreiche Lehmhütten, noch heute ragt hier ein zehn Meter hoher, steinerner Turm empor. In der Vergangenheit fand man vorwiegend chinesische Kunstgegenstände, danebenlegten Forscher viele Steinskulpturen frei.
Der riesige Kariba See stellt ein Highlight der ganz besonderen Art dar. Das Gewässer ist traumhaft gelegen, man blickt auf Berg- und Waldlandschaften. Es lohnt sich, den Jeep gegen ein Boot einzutauschen und die Safari auf dem Wasser fortzusetzen. Unzählige Tiere haben sich in diesem Gebiet angesiedelt, meist sieht man jedoch die imposanten Flusspferde. Da auch unzählige Krokodile hier ihre Heimat gefunden haben, sollten die Gäste auf einen Sprung ins erfrischende Nass verzichten. Den Urlaub könnte man beispielsweise im Südwesten von Simbabwe abschließen und der Ruinenstätte Khami einen Besuch abstatten. Sie befindet sich unweit des Ortes Bulawayo und stammt aus dem 15. Jahrhundert. Das einstige Handelszentrum offenbart die Überreste eines umfangreichen Palastkomplexes, ferner sind noch heute steinerne Mauerreste vorhanden.
