Im südlichen Afrika liegt der Saat Simbabwe. Nordwestlich wird das Land vom Fluss Sambesi vom Nachbarland Sambia getrennt. Dieser Sambesi wird auf ca. 280 km aufgestaut, unterhalb des Staudammes liegt die Namen gebende Stadt Kariba. Der Ort ist erst mit dem Bau des Staudammes 1955 gegründet worden. Die Einwohnerzahl ist nicht genau ermittelt worden und liegt so um 30.000. Kariba bietet viele Hotels und Restaurants, ist es doch einer der Haupttouristenorte von Simbabwe. Hier ist auch ein gut ausgebauter Flughafen entstanden. Eine Spielbank ist auch vertreten.
Viele Touristen kommen hierher, da der nahe gelegene Staudamm sehr interessant ist. Der Sambesi ist in seinem Tal nach Bau der Sperre in den Jahren 1955 bis 1959 aufgestaut worden, die Stauhöhe des Sperrenbauwerkes beträgt 128 m die Länge der Staumauer 617 m. Das Speichervolumen beträgt 5.580 km² bei Vollstau, damit ist er volumenmäßig der zweitgrößte Stausee der Erde. Der Stausee wurde zur Stromerzeugung gebaut und ein Kraftwerk hat 1.320 MW Leistung. Anfänglich hieß der Stausee nach der englischen Königin Elisabeth II.-See, er wurde später aber in Kariba-Talsperre umgetauft. Neben den baulichen Anlagen interessieren sich die Touristen auch für die exotischen Tierarten hier in dem gestauten Fluss. Fischereilich wird er stark genutzt, Hauptfisch, der hier gefangen wird, ist die Tanganjika-See-Sardine. Entlang des Ufers sind einige Krokodilfarmen.
Auf dem See werden Rundfahrten angeboten oder man kann ein Tretboot mieten. Ausgangspunkt von Kariba sind Rundreisen in ganz Simbabwe. Sie führen u. a. zu den im Westen von Kariba gelegenen weltberühmten Victoria-Wasserfällen. Hier stürzen sich die Wassermassen des Sambesi auf einer Breite von 1700 m ungefähr 110 m in die Tiefe. Bei Trockenzeiten sind das 170 m³/s Wasser, aber in der Regenzeit kommen da leicht 10.000 m³/s zusammen. Die 300 m aufsteigenden Nebelwolken sind noch in 30 km Entfernung zu sehen. Die Wasserfälle sind in das Weltnaturerbe der UNESO aufgenommen worden.
Ein weiterer Höhepunkt bei einem Urlaub in Simbabwe ist eine Rundfahrt von Kariba aus in den Hwange-Nationalpark. Er ist mit 14.651 km² der größte Nationalpark in Simbabwe und hat eine außerordentlich dichte Tierpopulation. Im Südwesten als Ausläufer der Kalahari ist der Park wüstenähnlich und verläuft zum baumbestandenen Teil im Nordosten. Zu finden sind hier neben Elefanten, Giraffen, Löwen und Leoparden noch viele andere Tierarten. Dazu kommt die landestypische Vegetation.
Das Klima in Simbabwe ist subtropisch bis tropisch, mit Trockenzeit im Winter bei angenehmen 25 °C und feuchtes schwül-warmes Klima im Sommer mit Temperaturen auch über 35°C. Die Regenzeit ist von November bis März mit über 90% der Niederschläge.







