Reisebericht Kariba

Im südlichen Afrika liegt der Saat Simbabwe. Nordwestlich wird das Land vom Fluss Sambesi vom Nachbarland Sambia getrennt. Dieser Sambesi wird auf ca. 280 km aufgestaut, unterhalb des Staudammes liegt die Namen gebende Stadt Kariba. Der Ort ist erst mit dem Bau des Staudammes 1955 gegründet worden. Die Einwohnerzahl ist nicht genau ermittelt worden und liegt so um 30.000. Kariba bietet viele Hotels und Restaurants, ist es doch einer der Haupttouristenorte von Simbabwe. Hier ist auch ein gut ausgebauter Flughafen entstanden. Eine Spielbank ist auch vertreten.

Viele Touristen kommen hierher, da der nahe gelegene Staudamm sehr interessant ist. Der Sambesi ist in seinem Tal nach Bau der Sperre in den Jahren 1955 bis 1959 aufgestaut worden, die Stauhöhe des Sperrenbauwerkes beträgt 128 m die Länge der Staumauer 617 m. Das Speichervolumen beträgt 5.580 km² bei Vollstau, damit ist er volumenmäßig der zweitgrößte Stausee der Erde. Der Stausee wurde zur Stromerzeugung gebaut und ein Kraftwerk hat 1.320 MW Leistung. Anfänglich hieß der Stausee nach der englischen Königin Elisabeth II.-See, er wurde später aber in Kariba-Talsperre umgetauft. Neben den baulichen Anlagen interessieren sich die Touristen auch für die exotischen Tierarten hier in dem gestauten Fluss. Fischereilich wird er stark genutzt, Hauptfisch, der hier gefangen wird, ist die Tanganjika-See-Sardine. Entlang des Ufers sind einige Krokodilfarmen.

Auf dem See werden Rundfahrten angeboten oder man kann ein Tretboot mieten. Ausgangspunkt von Kariba sind Rundreisen in ganz Simbabwe. Sie führen u. a. zu den im Westen von Kariba gelegenen weltberühmten Victoria-Wasserfällen. Hier stürzen sich die Wassermassen des Sambesi auf einer Breite von 1700 m ungefähr 110 m in die Tiefe. Bei Trockenzeiten sind das 170 m³/s Wasser, aber in der Regenzeit kommen da leicht 10.000 m³/s zusammen. Die 300 m aufsteigenden Nebelwolken sind noch in 30 km Entfernung zu sehen. Die Wasserfälle sind in das Weltnaturerbe der UNESO aufgenommen worden.
Ein weiterer Höhepunkt bei einem Urlaub in Simbabwe ist eine Rundfahrt von Kariba aus in den Hwange-Nationalpark. Er ist mit 14.651 km² der größte Nationalpark in Simbabwe und hat eine außerordentlich dichte Tierpopulation. Im Südwesten als Ausläufer der Kalahari ist der Park wüstenähnlich und verläuft zum baumbestandenen Teil im Nordosten. Zu finden sind hier neben Elefanten, Giraffen, Löwen und Leoparden noch viele andere Tierarten. Dazu kommt die landestypische Vegetation.

Das Klima in Simbabwe ist subtropisch bis tropisch, mit Trockenzeit im Winter bei angenehmen 25 °C und feuchtes schwül-warmes Klima im Sommer mit Temperaturen auch über 35°C. Die Regenzeit ist von November bis März mit über 90% der Niederschläge.

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Reisebericht Bulawayo

Bulawayo – Städtereise in die zweitgrößte Stadt Simbabwes

Als Handels- und Dienstleistungszentrum bildet die Metropole Bulawayo mit rund 1,5 Millionen Einwohnern nicht nur die zweitgrößte Stadt des Landes, sondern auch den bedeutendsten Eisenbahnknotenpunkt im Südwesten von Simbabwe. Schon 1887 wurde Bulawayo an das Eisenbahnnetz angeschlossen und verfügt heute über zwei Fernverkehrsstrecken, die sowohl Zuganschluss nach Victoria Falls und Beitbridge als auch nach Plumtree und Harare, der Hauptstadt Simbabwes, bieten. Internationale Zugverbindungen bestehen zudem nach Gaborone in Botswana sowie nach Livingstone in Sambia. Die Geschichte und Bedeutung der Eisenbahn in Bulawayo wird heute eindrucksvoll im Eisenbahnmuseum der Stadt nachgezeichnet. Eine weitere Besonderheit Bulawayos sind die breiten, boulevardähnlichen Straßen der Stadt. So wurde schon bei der Gründung der Gemeinde 1894 Wert darauf gelegt, dass ein Wagengespann mit bis zu acht Ochsen ohne Probleme auf den Straßen von Bulawayo wenden kann. Heute genießen Einheimische wie Reisende die großzügigen und von Alleen gesäumten Gehwege von Bulawayo um zu flanieren. Als ehemalige britische Kolonie beherbergt Bulawayo zudem ein bedeutendes Architekturensemble im viktorianischen Stil, das seinen Höhepunkt sowohl im prächtigen Rathaus der Stadt als auch im Douslin House, welches heute die National Art Gallery von Simbabwe beheimatet, findet. Ebenfalls von kulturhistorischer Bedeutung sind die Ruinen von Khami im Südwesten der Metropole. Zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert befand sich hier die Hauptstadt des Munhumutapa-Reiches, welches seinen Machtbereich bis nach Mosambik ausdehnen konnte und dessen Handelswaren auch bis nach China und Europa Verbreitung fanden. Als UNESCO Weltkulturerbe sind die auf mehreren Terrassen liegenden Palastruinen von Khami heute Anziehungspunkt von Kulturreisenden aus aller Welt. Geologisch von Bedeutung sind hingegen die Höhenzüge des Matopo-Gebirges, welches sich im Süden von Bulawayo erstreckt und Outdoor-Urlauber insbesondere durch seine bizarren Felsformationen und tiefen Schluchten in den Bann zieht. Große Teile des Matopo-Massivs sind heute durch den Matobo-Nationalpark geschützt und laden zu Wanderungen, Safaris und Trekkingtouren ein. Zudem liegen inmitten des Nationalparks die zum UNESCO Weltkulturerbe zählenden steinzeitlichen Felsen- und Höhlenmalereien sowie das Grab des britischen Politikers Cecil John Rhodes. Dieser hatte 1893 das Königreich der Ndebele erobert, 1896 auf dem `View of the World´ genannten Felsplateau mit dem Stammesvolk verhandelt und ist schließlich 1902 auf eigenen Wunsch hier beerdigt worden. Mit dem Zug ab Bulawayo hervorragend zu erreichen sind zudem die Victoriafälle, deren Donnern und Gischt schon weithin hör- und sehbar sind. Mit einer Breite von bis zu 1,7 km und einer Höhe von maximal 110 Metern sind die Victoriafälle die breitesten einheitlich fallenden Wasserfälle der Welt. Dank des feucht-tropischen Klimas rund um die Victoriafälle hat sich hier ein Regenwaldgebiet gebildet, das mit Nebelwäldern und dem Sambesi-Canyon zu Wander- und Raftingtouren einlädt.

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Geschichte von Simbabwe

Schon vor 6 Millionen Jahren liefen Menschen durch die Savanne des heutigen Gebietes von Simbabwe. Es waren keine Menschen wie wir, sondern sie sahen aus wie aufrecht gehende Schimpansen. Eine lange Entwicklung sollte noch folgen, bevor Menschen wie wir in Südafrika hervortraten. 100 000 Jahre lang fristeten diese Jäger und Sammler ihr Dasein in kleinen Gruppen. Vor 900 Jahren schließlich entstand im Gebiet des heutigen Simbabwe die erste Zivilisation. Bantus waren es, die hier schon seit 1000 Jahren lebten und nun begannen, sich neu zu organisieren. So entstand das Monomotapa-Reich, dessen Zentrum wir heute noch als steinerne Relikte von Alt-Simbabwe bewundern können. Um 1450 verließen die Einwohner des Monomotapa-Staates ihr Land, die Böden waren für die Landwirtschaft längst nicht mehr fruchtbar genug. Ein südlicher Nachbar griff trotzdem nach dem Territorium und so dehnte sich der Torwa-Staat nach Norden aus. Doch im 17. Jahrhundert errang die Dynastie der Changamire die Macht im Gebiet des heutigen Simbabwe. Die Portugiesen versuchten stets vergeblich die Vorherrschaft über die Region zu erlangen, stattdessen unterwarfen die Nguni, die aus dem heutigen Kongo kamen, die durch Bürgerkriege geschwächte Changamire-Dynastie. König Lobengula der Nguni trat die Schürfrechte an seinem Land 1888 an Cecil Rhodes ab, der sich erst als Wirtschafts-Magnat, dann schließlich als imperialistischer Machthaber in dem Land betätigte, das nun seinen Namen („Rhodesien“) trug. Die British South Africa Company erteilte ihm eine Lizenz, wodurch eine britische Kolonie entstand. Alle Revolten der Nguni gegen die Fremden erwiesen sich als erfolglos.


Durch eine Teilung des Gebietes entstand 1911 Südrhodesien, das 11 Jahre später zur Besiedlung durch britische Auswanderer freigegeben wurde. Bei der Aufteilung des Landes gingen die Briten so vor, dass die Schwarzen das Brachland, die Weißen aber die fruchtbaren Schollen erhielten. Dagegen regte sich Widerstand und so gründete Joshua Nkomo 1950 die National Democratic Party, die sich für die staatliche Souveränität und Unabhängigkeit von jeglicher Fremdherrschaft einsetzte. Eine Wiedervereinigung von Nord- und Südrhodesien führte 1953 zusammen mit dem Njassaland, dem heutigen Malawi, zu einer Föderation. Nur in Südrhodesien behielten die Weißen unter Ian Smith die Macht und deklarierten 1965 ihre Unabhängigkeit von Groß Britannien. Die Unterstützung durch das Apartheid-Regime Südafrikas konnte nicht verhindern, dass die Guerilla-Truppen der ZANU die Regierung unter Ian Smith 1974 zu Verhandlungen zwang. Eine Übergangsregierung, die weiterhin die Interessen der Weißen stützte, konnte den Widerstand der ZANU aber nicht verhindern. Erst in der Konferenz von London unter Vermittlung der britischen Regierung konnten freie Wahlen einvernehmlich durchgeführt werden. Daraus ging Robert Mugabe als Regierungschef hervor. So errang Simbabwe zwar 1980 die Unabhängigkeit, allerdings herrscht Mugabe bis heute als korrupter und grausamer Diktator.

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Die beliebtesten Touristenattraktionen von Simbabwe

Zwischen Löwen und Spitznashörnern

Ein Flug von Deutschland nach Simbabwe dauert rund zehn Stunden. Simbabwe liegt im Süden Afrikas. Mit seinem subtropischen bis tropischen Klima sind die Sommer schwül und heiß. Im Winter herrschen angenehme Temperaturen von immer noch um die 25 Grad vor. In höheren Lagen sind sogar Nachtfröste möglich. Die Regenzeit dauert von November bis März.
Harare ist die Hauptstadt von Simbabwe. Hier kommen die meisten Flugzeuge an. Museen, moderne Architektur und bunte Märkte machen einen Bummel durch die afrikanische Stadt attraktiv.
Von Harare aus lassen sich hervorragend die beliebtesten Touristenattraktionen des Landes erkunden.
An erster Stelle stehen hierbei sicherlich die Victoriafälle. Diese Wasserfälle gehören mit einer Breite von 1.700 Metern und einer Tiefe von bis zu 108 Metern zu den größten Naturwundern der Welt. Die UNESCO erklärte sie zum Weltnaturerbe. Simbabwe teilt sich die Victoriafälle mit dem Nachbarland Sambia. Sowohl von den verschiedenen Aussichtsplattformen als auch vom Boot und einem kleinen Flugzeug aus lassen sich die Wasserfälle besichtigen. Die riesige Gischtwolke lässt sich auch noch in einer Entfernung von 30 Kilometern erkennen. Für Abenteurer warten in der näheren Umgebung Wildwasser-Raftingtouren und Bungee-Jumping in die Sambesi-Flussschlucht.
Unweit der Victoriafälle befindet sich der Hwange Nationalpark. Der größte Nationalpark des Landes liegt im Westen von Simbabwe. Der Park besteht aus einem Savannengebiet in den Ausläufern der Kalahari. Dichte Tierbstände, u.a. von Elefanten, Flusspferden, Löwen und Giraffen, machen den Nationalpark zum Anziehungspunkt.
Mit Löwen und den vom Aussterben bedrohten Spitznashörnern zählt Matusadona am Kariba-Stausee zu einem wichtigen Safari-Gebiet. Allerdings handelt es sich hierbei um einen weniger bekannten Park. Der beste Zugang bietet sich mit einem Boot von Kariba her.
Der älteste Nationalpark von Simbabwe sollte ebenfalls auf der Programmliste stehen. Der Matobo-Park ist bekannt für seine Kontraste. Faszinierende Granitfelsen wechseln sich ab mit sattem Grün. Eine Besonderheit im Park sind auch die Felsenmalereien und das Grab des Diamantenjägers Cecil John Rhodes.
Neben der Flora und Fauna sorgt auch eine Ruinenstadt aus dem 11. Jahrhundert in Simbabwe für Aufsehen. Alt-Simbabwe (“Steinhäuser”) soll einst errichtet worden sein, um einen Palast aus Jerusalum nachzubauen.
Eine Stunde nordwestlich von Harare liegen die Chinhoyi-Höhlen. Inmitten der Tropfsteinhöhlen liegt ein 50 Meter tiefer See. Je nach Wasserstand können es auch 90 Meter Tiefe sein. Der Blick in die Tiefe ist atemberaubend. Die Höhlen sind den ganzen Tag lang geöffnet und bieten sehr gute Tauchmöglichkeiten.
Mit 2.590 Metern ist der Nyangani der höchste Berg des Landes. Er bietet sowohl Wanderern als auch Bergsportbegeisterten vielfältige Möglichkeiten.

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Reisebericht Harare

Harare ist die Hauptstadt von dem afrikanischen Land Simbabwe. Die Stadt befindet sich im nordöstlichen Teil Simbabwes und zählt ca. 1,9 Millionen Einwohner. Harare liegt auf einer Meereshöhe von 1490 Meter über Normal Null und zählt zur Vegetationszone Savanne.
Für alle Gäste, die Simbabwe kennen lernen möchten, lohnt es sich einen Aufenthalt in Harare einzuplanen, denn wichtige und interessante Sehenswürdigkeiten warten darauf entdeckt zu werden.

Die Anreise nach Harare erfolgt über den internationalen Flughafen unweit des Stadtzentrums. Der Flughafen verfügt über drei Terminals. Davon werden zwei zum Personenverkehr- und einer für die Cargoabfertigung genutzt.
Im Terminal 1 gibt es drei Cafes, eine Bank und eine Erste Hilfe Station. Die Einrichtungen entsprechen größtenteils europäischem Standard. Die größte Rolle im Verkehrswesen spielt der Flughafen Harare im afrikanischen Flugverkehr. Air Botswana und South African Airways fliegen den Airport an. Europäische Gäste können derzeit keinen Direktflug buchen, in den meisten Fällen wird ein Umstieg in London bzw. in Südafrika nötig.
Vom Flughafen aus erreicht man die Innenstadt in kurzer Zeit. Es ist ratsam ein Taxi mit Taxameter auszuwählen, denn so hat man die Transferkosten besser im Überblick. Gäste, die bereits das zweite Mal oder öfter n Harare gewesen sind, können den öffentlichen Nahverkehr bevorzugen, der wesentlich günstiger ist, aber etwas Stadtkenntnis voraussetzt.

Die meisten Hotels oder Pensionen befinden sich im Stadtzentrum von Harare. Zur Wahl stehen einfache Unterbringungen in Pensionen bzw. Hotels, gut ausgestatte Mittelklassehotels und auch Luxusresorts. Einige renommierte Hotelketten haben Harare als Ziel erkannt und offerieren günstige Angebote.

Vom Hotel aus erreicht man schnell die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten. Besonders sehenswert ist das Queen Victoria Museum. Hobbyhistoriker sollten hier ruhig einen ganzen Tag einplanen. Die großartige Sammlung umfasst Gebrauchsgegenstände, Felsmalereien, Waffen und Werkzeugen aus der gesamten Geschichte von Simbabwe.
Für Kunst- und Kulturliebhaber lohnt sich ein Besuch der Nationalgalerie. Hier können Gemälde, Plastiken der Moderne und Reliefs von nationalen und internationalen Künstlern entdeckt werden.
Als Tagesausflug sollte natürlich auch eine Besichtigung der Victoria Wasserfälle auf dem Reiseprogramm stehen.

Die beste Reisezeit für einen Urlaub in Harare sind die Monate zwischen Mai und September, da dann Trockenzeit ist. Die Niederschlagstage werden zwischen 1 und 2 pro Monat angegeben. Die Durchschnittstemperaturen am Tag liegen in den Monaten zwischen 21 und 26 Grad.

Die Landeswährung von Simbabwe ist der gleichnamige Simbabwe Dollar. In Harare kann man in offiziellen Banken problemlos Geld tauschen. American Express, Diners Club und die Visa Karte sind die gebräuchlichsten Kreditkarten, weniger bekannt sind Master Card und Eurocard.

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Reisebericht Kadoma

Kadoma – Reise in die Bergbau-Metropole Simbabwes

Die Stadt Kadoma liegt fast im geographischen Herzen von Simbabwe und ist von ausgedehnten Hügellandschaften umgeben. Ehemals in den 1890ern als Bergbaumetropole gegründet, ist Kadoma bis heute eines der bedeutendsten Abbaugebiete für Gold, Nickel und Kupfererze in Simbabwe.

Die wirtschaftliche Bedeutung Kadomas für Simbabwe schlug sich schon früh im Anschluss der Gemeinde an das nationale Bahnnetz nieder. So erreichen Urlauber Kadoma sowohl ab der Hauptstadt Harare als auch ab Gweru, der fünftgrößten Stadt des Landes. Eine weitere wichtige Einnahmequelle bildet in Kadoma die Landwirtschaft, die sich sowohl auf die Viehzucht als auch auf den Anbau von Baumwolle spezialisiert hat. So genießen Outdoor-Urlauber im Umland von Kadoma ausgedehnte Feld- und Weidelandschaften, die zu Wanderungen und Rundfahrten einladen.

Insbesondere der Besuch der zahlreichen Farmen rund um Kadoma ist für Besucher sehr interessant. Denn hier lassen sich nicht nur Spezialitäten der Küche Simbabwes genießen, sondern auch Einblicke in die Kultur und Landwirtschaft des Landes. Zahlreiche Baumwollspinnereien sorgen in Kadoma zudem für beste Einkaufsmöglichkeiten um die farbenfrohen Leinenstoffe Simbabwes zu erstehen. Ebenfalls ein Kulturgut bildet in Kadoma The Campbell Thatre. Es wurde 1960 eröffnet und hat sich insbesondere auf Pantomime-Aufführungen spezialisiert. Während der Winter in Kadoma für milde Frühlingstemperaturen und ein arides Klima sorgt, werden im feucht-tropischen Sommer die ausgedehnten Steppen- und Savannengebiete rund um Kadoma in ein Blütenmeer verwandelt. So bietet sich eine Reise nach Kadoma gerade zu den Übergangszeiten im April und Oktober an.

Die Hauptreisezeit für Safaris in Simbabwe liegt hingegen in der Trockenzeit zwischen November und März. Reisende stoßen in Kadoma sowohl auf traditionsreiche Hotels, wie das 1907 eröffnete Specks Hotel und das 1925 errichtete Grand Hotel, als auch auf zahlreiche Safari Lodges, die sich inmitten der fruchtbaren Hügellandschaft angesiedelt haben. Insbesondere das Hartley Safari Area im Norden von Kadoma beeindruckt Safari-Urlauber mit vielfältigen Aktivitäten.

Neben Touren durch das Zambesi Valley und die Savanne finden am Sambesifluss aber auch Angelurlauber ein hervorragendes Fischrevier. Sicherlich lockt während eines Urlaubs in Kadoma auch die benachbarte Hauptstadt Harare zu einem Tagesausflug. Vom Flughafen Harare aus starten zudem regelmäßig auch Rundflüge über Kadoma. Im Feuchtgebiet Claw, südlich von Kadoma, finden Ornithologen ein hervorragendes Beobachtungsrevier. Denn hier erholen sich gerade in den Wintermonaten zahlreiche Zugvögel. Noch weiter südlich ziehen hingegen Krokodile Reisende in ihren Bann. Der Ngezi Recreational Park entlang des gleichnamigen Flusses gelegen, zeichnet sich zudem durch eine artenreiche Flora und Fauna aus. Aufgrund seiner günstigen Lage ist Kadoma aber auch ein idealer Ausgangspunkt für Touren zu den Victoriafällen, dem riesigen Lake Karibu oder dem Hwange National Park.

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Die beliebtesten Reiseziele von Simbabwe

Simbabwe ist ein Binnenstaat in Afrika und ein beliebtes Urlaubsziel. Touristen können hier eine Vielzahl an interessanten Sehenswürdigkeiten entdecken; die beliebtesten Reiseziele des Landes sollen im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Am beliebtesten sind natürlich Safaris im Land, die Hauptstadt des Landes Harare, auch als “Sunshine City” bekannt, ist hier ein idealer Ausganspunkt. Bei solch einer Safari in Simbabwe lernt man viele der schönsten Reiseziele gut kennen.
Für Naturliebhaber besonders interessant dürfte der Rhodes-Matopos-Nationalpark sein; charakteristisch für diesen sind die zahlreichen Formationen aus jahrhundertealten Granitblöcken.

Der Hwange-Nationalpark wiederum ist eines der größten Elefantenreservate in ganz Afrika und besonders für Liebhaber dieser Dickhäuter ein Traumziel. Eigens für die Urlauber errichtete Hochstände garantieren einen traumhaften Ausblick auf die Tiere.

Etwa 120 Kilometer von diesem Nationalpark entfernt befindet sich das größte Naturschauspiel in Simbabwe – vielleicht sogar das überwältigendste in ganz Afrika – die Victoriafälle. Diese imposanten Wasserfälle sind immerhin 1,7 Kilometer breit, pro Minuten stürzen hier sage und schreibe 550 Millionen Liter Wasser 100 Meter in die Tiefe. Diese Wasserfälle zählen zweifelsohne zu einem der beliebtesten Reiseziele im Land. Einen besonders schönen Ausblick auf die Fälle hat man übrigens während eines Rundfluges – entsprechende Angebote und Veranstalter gibt es zahlreiche im Land.
Seit dem Jahr 1989 stehen die Victoriafälle auf der Naturerbeliste der UNESCO.

Letztes beliebtes Reiseziel des Landes befindet sich an der Grenze zum Nachbarland Sambia: der Kariba-See. Für Naturliebhaber ist dieser vor allem ein lohnendes Ausflusgziel. Wer mag, kann sogar eines der Ausflugsschiffe nutzen und auf dem See schippern.

Doch auch kulturell interessierte Touristen kommen in Simbabwe voll auf ihre Kosten. Hier nämlich befindet sich eine der größten noch erhaltenen historischen Stätten in Afrika, das Great Zimbabwe National Monument. Hierbei handelt es sich um beeindruckende Ruinen eines ehemaligen Stadtstaates, der im Mittelalter eine wahre Blüte erlebte. Noch heute sind einige der Tempelanlagen gut erhalten.
Im Südwesten des Landes befinden sich die Ruinen von Khami – auch diese sollten bei einem Urlaub in Simbabwe unbedingt auf dem Reiseplan stehen.

Ein weiteres Reiseziel, welches man sich in Simbabwe keinesfalls entgehen lassen sollte, sind die Matobo Hills. In diesen Bergen besonders sehenswert sind die vielen Höhlen mit ihren schönen Felsmalereien. Auch leben hier einige exotische Tiere; nicht umsonst wurde dieses Gebiet im Jahr 2003 auf die Erbeliste der UNESCO gesetzt.

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Tiere von Simbabwe

Simbabwe, das sich im Süden Afrikas befindet, bietet seinen Besuchern eine unglaubliche Artenvielfalt von Tieren. In den Trockensavannen, die Simbabwe fast vollständig durchziehen, wächst ein bis zu zwei Meter hohes Gras, das die Nahrungsgrundlage der zahlreichen Tierarten, die hier leben, bildet. Der Artenreichtum der Tierwelt Simbabwes ist enorm, jedoch wird er durch das verstärkte Auftreten von Jägern zusehend verringert. Mit der Errichtung von Nationalparks und Reservaten soll diesem gefährlichen Trend Einhalt geboten werden.

In den zehn errichteten Parks, die insgesamt rund ein Zehntel der Gesamtfläche des Landes einnehmen, leben viele Tiere, die dadurch erfolgreich überleben konnten. Nur noch wenige Tiere können sich jedoch tatsächlich in freier Wildbahn aufhalten. Nashörner und Elefanten gehörten einst zu den am weitesten verbreiteten Tierarten in Simbabwe. Heute ist ihr Vorkommen durch die Eingriffe der Menschen stark dezimiert. Das Rhinozeros, das in Simbabwe sowohl als Breitlippen- als auch als Spitzlippennashorn auftaucht, ist ein beliebtes Zielobjekt von Wilderern und Jägern. Die Hörner der Rhinozerosse beinhalten angeblich ein potenzsteigerndes Pulver, weshalb die Tiere oft gejagt werden. Sie sind deshalb meistens nur noch in Nationalparks zu finden, da sie hier vor Wilderern geschützt werden. In der freien Wildbahn Simbabwes können hingegen mit etwas Glück Zebra- und Antilopenherde betrachten werden.

Viele Tiere Simbabwes sind vor allem im Wasser oder an Wasserstellen zu finden. Das Flusspferd hält sich beispielsweise mit Vorliebe in Gewässernähe auf. Es gehört zu den schwersten landbewohnenden Säugetieren der Welt und bietet dem Betrachter mit einer Länge von bis zu fünf Metern eine imposante Erscheinung. Sein Verhalten hingegen ist, wenn es nicht angegriffen wird, relativ ruhig und gemächlich.
Doch auch gefährliche Tiere, wie die Speikobra, sind in den Savannen Simbabwes auffindbar. Die Speikobra ist eine der gefürchtetsten Giftschlangen weltweit, die ihr Gift einige Meter weit spritzen kann.

Amüsant sind die Rudel von Affen, denen man in Simbabwe häufig begegnen kann. Die Meerkatzenaffen, deren Fell meist gräulich schimmert, leben in größeren Gruppen in der Region.
Bekannt in Simbabwe sind des Weiteren verschiedenen Arten von Wildrinder. Sie treten meistens in Herden auf. Kaffernbüffel sind eine der besonders häufig in Nationalparks auftauchende Art. Sie tragen große, imposante Hörner, weswegen ihnen Tiere und Menschen meist respektvoll begegnen. Sogar die Raubtiere Simbabwes, wie Löwen, Gazellen, Luchse und Hyänen scheinen vor den großen Kaffernbüffeln Respekt zu haben.

Insgesamt herrscht in Simbabwe durch die erfolgreich geführten Nationalparks und Reservate nach wie vor eine atemberaubende Artenvielfalt an Tieren, die Einblicke in das große Tierreich der Welt bietet.


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Die Nationalparks von Simbabwe

1926 wurde in Simbabwe der erste Nationalpark ausgewiesen. Drei Jahre später kam mit dem Hwange-Nationalpark der bis heute noch flächenmäßig größte dazu. Von 1950 bis 1952 sowie im Jahre 1975 folgten noch acht weitere Nationalparks, die zusammen mit ähnlich geschützten Gebieten wie Landschaftsparks oder Reservaten rund ein Zehntel Fläche Simbabwes einnehmen.

Zwanziger Jahre

Ursprünglich als Rhodes-Matopos-Nationalpark gegründet, wurden die Grenzen des Parks zwischenzeitlich verkleinert und Gebiete erneut zur Besiedlung freigegeben. In seiner jetzigen Form besteht er seit 1953 und trägt den Namen Matobo-Nationalpark. Obwohl ein hohes Touristenaufkommen herrscht, beherbergt der Park eine intensive Schutzzone, in der sich die vom Aussterben bedrohten weißen und schwarzen Nashörner vermehren können, die auch in den Parks immer von Wilderen bedroht sind. Neben der reichen Tier- und Vogelwelt wird die Landschaft von den Matobo-Bergen geprägt, die eine Attraktion für Wanderer und Kletterer sind.
Der Hwange-Nationalpark im Nordwesten des Landes bietet den Besuchern besondere Attraktionen wie eine der größten Elefantenpopulationen der Welt.

Fünfziger Jahre

An der östlichen Landesgrenze findet sich seit 1950 der Chimanimani-Nationalpark mit einer weitgehend unberührten Berg- und Waldlandschaft, die nur zu Fuß erreichbar ist und zu den über 2300 m hohen Berggipfeln führt. Ebenfalls 1950 gegründet und im östlichen Hochland gelegen ist der Nyanga-Nationalpark, der aufgrund seiner Höhenlage Wanderer mit recht kühlem Klima empfängt.
Am bekanntesten dürfte der Nationalpark Viktoriafälle gegenüber der auf sambischem Gebiet gelegenen Wasserfälle sein, der touristisch sehr gut erschlossen ist. Da sich am Park direkt ein Grenzübergang befindet, ist es möglich, auch die Fälle direkt zu besuchen.

Siebziger Jahre
Durch den Parks & Wildlife Act wurden 1975 fünf weitere Nationalparks gegründet.
Im Nordwesten bietet der Chizarira-Nationalpark dabei Offroad-Enthusiasten durch sein gutes Pistennetz die Möglichkeit, ihn im Geländewagen zu erkunden, während Wanderer ihn wegen der zahlreichen Raubkatzen nur in Begleitung erfahrener Führer betreten dürfen.
Der Gonarezhu-Nationalpark ist mit seinen 5000 Quadratkilometern zwar einer der kleineren Parks, jedoch Bestandteil des grenzübergreifenden Great Limpopo Transfrontier Park, zu dem auch Teile Südafrikas und Mosambiks gehören.
Während der Kazuma-Pan-Nationalpark als Rückzugsmöglichkeit für die Tiere aus dem angrenzenden Safarigebiet eingerichtet wurde und weitgehend unerschlossen ist, gehört der Mana-Pools-Nationalpark zu den beliebtesten Touristenzielen entlang des Sambesi und bietet die seltene Gelegenheit trotz der Raubtiere ohne Begleitung auf den Flussbänken zu wandern.
Anders hingegen stellt sich der Matusadona-Nationalpark mit seinem künstlich angelegten Kariba-See dar, der eine intensive Schutzzone und Heimat umgesiedelter Nashörner ist.

Drei der Nationalparks gehören mittlerweile zum Weltnaturerbe der UNESCO, darunter auch der Nationalpark Viktoriafälle.

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Essen: Spezialitäten von Zimbabwe

Nicht viel ist in Europa von der eigentlich sehr guten und nahrhaften Küche Afrikas bekannt – Zimbabwe bildet keine Ausnahme. Die Küche des Landes ist reichhaltig, vielfältig und schmackhaft, und die meisten Gerichte sind relativ kostengünstig. Eine Magenverstimmung aufgrund zu heftiger Würze muss man kaum befürchten, allerdings ist beim Trinken von Wasser Vorsicht geboten.

Gefährliches Essen, gefährliches Wasser

In Zimbabwe kommt es immer wieder zu Choleraepidemien. Die schwere Infektion des Magen-Darm-Traktes wird über das Trink- und Nutzwasser übertragen, weshalb beim Wasser besondere Vorsicht geboten ist. Besucher des Landes sollten nur Wasser aus versiegelten Flaschen (Mineralwasser) zu sich nehmen und darauf achten, dass der Ursprung des Wassers bekannt ist. Auch im Essen kann der Choleraerreger übertragen werden – alles sollte stets gut durchgegart sein und auf unbenutzten, gereinigten Tellern bzw. in Schüsseln serviert werden. Bier kann relativ unbesorgt genossen werden, das in Zimbabwe gebraute Bier entspricht in etwa einem deutschen Lager. Daneben gibt es auch einheimisches afrikanisches Bier mit milchig-trüber Konsistenz, das einen einzigartigen Geschmack hat – aber hierzulande wohl kaum als Bier bezeichnet werden würde. Daneben hat Zimbabwe ausgezeichneten trockenen Weißwein zu bieten.

Nationalgericht

In Zimbabwe gibt es zu jeder Mahlzeit einen Brei aus Maismehl, ähnlich der in Südamerika bekannten Polenta. Dieser Brei wird Sadza genannt und in der Regel mit der rechten Hand gegessen: Man formt kleine Bällchen aus der geschmeidigen Masse, drückt mit dem Daumen eine Mulde hinein und befüllt diese mit der üblicherweise gereichten Gemüsebeilage. Gemüse kann vielfältig sein, und der in Zimbabwe üblicherweise gereichte Eintopf kann aus unterschiedlichen Gemüsesorten bestehen, manchmal enthält er auch Fleisch. Sicher ist, dass keine zwei Köche ihren Eintopf gleich zubereiten – das macht das Gericht so abwechslungsreich. Die Fleischeinlage besteht in der Regel aus Huhn oder Ziege. Als Gemüse dienen Hülsenfrüchte, Kürbis oder Blattgemüse. Diese eher volkstümliche Küche ist weniger in den Restaurants zu finden als vielmehr auf Märkten, in Imbissbuden und bei Gastfamilien. In den Restaurants für westliche Touristen findet man eher Spezialitäten wie Wildgerichte aus Impala oder Krokodilschwanz.


Sadza zum Nachkochen

Normalerweise wird der Mais zusammen mit etwas Salz und wenig Wasser im Mörser zerstoßen. Ist eine einheitliche Masse entstanden, wird das Ganze unter Zugabe von mehr Wasser eingekocht. Allerdings kann man den Brei auch tatsächlich wie eine Polenta zubereiten: Dazu wird helles Maismehl in leicht gesalzenem Wasser aufgekocht und solange unter Rühren eingekocht, bis eine zähe Masse entsteht, die sich in etwa mit einem festen Knödelteig vergleichen lässt. Das dauert in der Regel eine halbe Stunde, manchmal länger.

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